Galerie Alte Schule Ahrenshoop

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Anläßlich des Jubiläums zu
125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop

„IRRER STRAND“

Manfred Hausmann, Philip Grözinger, 
Ruprecht von Kaufmann, Moritz Schleime, 
Corinne v. Lebusa, Jens Hausmann

Zeitgenössische (temporäre) Künstlerkolonisten in Ahrenshoop im Jahre 2017

Manfred Hausmann

Manfred Hausmann „Irrer Strand“ 1978

Neue Ausstellung zu 125 Jahre Künstlerkolonie

IRRER STRAND

Zeitgenössische Künstler und die Idylle

 

Vom 1. Juli bis 14. August 2017 zeigt die Galerie Alte Schule in Ahrenshoop sechs malerische Positionen zeitgenössischer Künstler. Dabei liegt der Fokus einerseits auf dem Künstlerort Ahrenshoop, seiner Strahlkraft als Inspirationsort für junge Kunst und andererseits auf dem, was von der einstigen Idylle geblieben ist und was sich durch zivilisatorische Entwicklungen und Sichtweisen ins Gegenteil verkehrt hat.

 

Manfred Hausmann (1944) ist der Grandseigneur der Ausstellung. Studiert hat er bei Werner Tübke. Seine Arbeit „Irrer Strand“ aus dem Jahr 1978 gab dieser Ausstellung ihren Namen.

Moritz Schleime (1978) zeigt in künstlerischer Koproduktion mit

Corinne von Lebusa, ebenfalls Jahrgang 1978, entstandene Papierarbeiten. Die kleinformatigen Zeichnungen sind Substrate bizarrer Klischees rund um den Strand, die Kunst und das unvermeidlich Zwischenmenschliche.

Jens Hausmann (1964) konfrontiert die Natur auf seinen Bildern mit dem martialischen Ästhetizismus einer funktional dominierenden Architektur.

Philip Grözinger (1972) legt in seinen BAD PAINTINGS die Absurdität des touristischen Unterhaltungsbetriebes in überaus bizarren Bildsituationen offen.

Ruprecht von Kaufmann (1974) bringt mit seiner für diese Ausstellung entstandenen fünfteiligen Serie „Eisberg“ eine subtil kontemplative und gleichzeitig abgründige Reflexion auf die verlorene Unschuld einer Landschaft.

 

 

Titel:                           IRRER STRAND

Künstler:                    Manfred Hausmann, Ruprecht von Kaufmann, Moritz Schleime, Corinne von Lebusa, Philip Grözinger, Jens Hausmann

Vernissage:               30.6.2017 19 Uhr

Ort:                             Galerie Alte Schule Ahrenshoop, Dorfstraße 16, 18347 Ostseebad Ahrenshoop

Dauer:                          1.Juli – 13. August 2017

Öffnungszeiten:       Mittwoch – Sonntag von 10 – 13 und 14 – 18 Uhr

Kontakt:                     Galerie 038220 66 33 0 / Dämmig 0173 61 33 53 7

                                    info@galerie-alte-schule-ahrenshoop.de

Kommende Ausstellung:

Vom Saalestrand zum Hohen Ufer

The Grand Tour macht Station in Ahrenshoop anläßlich 125 Jahre Künstlerkolonie.
RÜDIGER GIEBLER & MORITZ GÖTZE
Vernissage am 19. August 2017 um 19 Uhr
zur LANGEN NACHT der KUNST
Rüdiger Giebler

Rüdiger Giebler Sonnenuntergang oder Der Hund spiegelt sich in der Pfütze 2017 Öl auf Leinwand 100 x 120 cm

GRAND TOUR 2016 / 2017

MORITZ GÖTZE UND RÜDIGER GIEBLER

machen Station auf ihrer Welttournee in Ahrenshoop!

Vernissage 19.8.2017 zur „Langen Nacht der Kunst“

Einführung: Robert Dämmig

Mit der Ausstellung „Saalestrand und Hohes Ufer“ zollen die beiden Künstler und Freunde dem Künstlerort Ahrenshoop ihren Respekt zum 125 jährigen Jubiläum der Künstlerkolonie Ahrenshoop.
Giebler und Götze sind feste künstlerische Größen im Ostseebad und kommen in diesem Sommer mit neuesten Arbeiten an die See.
Nachdem beide auf ihrer Welttournee erfolgreich in Australien und Neuseeland ausgestellt haben, sind sie nun bei uns.
Ihre aktuellen Arbeiten setzen sich mit Themen rund um das Sein des Menschen auseinander, vor allem das Künstlerdasein und das – Badegastsein – in einer ehemaligen Künstlerkolonie steht dabei im Mittelpunkt –
einer seit ihrem Ende viel gesuchten und nie mehr gefundenen Kolonie von idyllisch lebenden und arbeitenden Künstlern, Fischern und Bauern.
Moritz Götze, der einen Großteil seiner Kindheit und Jugend in Ahrenshoop verbracht hat, verbindet mit diesem Ort ein ganzer Kosmos an Erinnerungen.
Später war er dann auch sehr oft in Begleitung seines engsten Freundes Rüdiger Giebler im Bad der Kulturschaffenden.
Moritz Götze verbindet die Geschichte des Ortes auch mit Mythen und Legenden aus längst vergangener Zeit. So zitiert er aus der griechischen Mythologie, aber verarbeitet auch europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Bei Rüdiger Giebler werden auch schon mal Orangen am Weststrand gepflückt und es treffen ein Känguru, eine Matroschka und ein Soldat am Strand aufeinander.
Gieblers Kunst ist hochreflektiv und dabei vollkommen frei in seiner assoziativen Verstrickung.
Faszinierend ist die Umsetzung der Sujets in Emaillen, bemalter Keramik, klassischer Leinwandmalerei, Zeichnung und Druckgraphik.
Die Wandobjekte Gieblers und Götzes Emaillen sind neben den klassischen Tafelbildern, die Highlights dieser Ausstellung.
Den Besucher erwartet eine anspruchsvolle, unterhaltsame und immer wieder überraschende Ausstellung aktuellster Arbeiten der beiden Künstler aus dem Jahr 2017.

Pressemitteilung Galerie Alte Schule Ahrenshoop