*Christine Schlegel › Christine Schlegel VITA

Christine Schlegel im Atelier 1997 / © M. de Ruiter

1950 geboren in Crossen, 1956 Umzug nach Dresden

1966–1969 Lehre als Dekorateurin, Plakat und Schriftmalerin

1969–1973 Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) Dresden

1973–1978 Studium Malerei/Grafik an der HfBK Dresden

1978–1984 freischaffend in Dresden und Oberseiffenbach,
Stipendium;
Restaurierungsarbeiten in Meißen und Freiberg;
Malerei, Druckgrafik, Fotocollagen, Objekte und erste Freiland-Installation

Christine Schlegel

Christine Schlegel
„Selbstbildnis“
Öl auf Pappe, 54,5 x 38 cm

seit 1983 Beteiligung an Künstlerzeitschriften, erste Buchobjekte;
Beschäftigung mit Experimentalfilm (super 8) und Performance

seit 1984 Bemalen keramischer Objekte in der Werkstatt W. Maaß

seit 1986 in der Droysen-Keramik-Galerie

1985 Umzug nach Ost-Berlin

1986 Ausreise aus der DDR nach Amsterdam/West-Berlin, durch fingierte Eheschließung;
1. Italienreise

1987 1. USA-Reise

Christine Schlegel, Überarbeitung ihres_Porträts von Karin Wieckhorst

1988 Arbeitsstipendium des Kultursenates von Berlin;
1. Griechenlandreise

1990 Arbeitsaufenthalt in Glasgow, „photoworks“, Installation und Performance;
Reise nach Puerto Rico

1991 Atelierstipendium Käuzchensteig, Berlin
Filmrechercheförderung des Kultursenates Berlin
Arbeitsaufenthalt in Andalusien, „stillgelegte Goldmine Francos“
Landschaftsinstallationen, Fotoserien, 8-mm-Film

1992 Projektförderung der Stiftung Kulturfonds für die Ausstellung im „studio bildende kunst“
Kurzfilmförderung des Kulturfonds Berlin und des Landes Brandenburg für „Rodarquilar“ – gedreht in Andalusien
nach Ablauf des Atelierstipendiums werden alle bis 1993 entstandenen Arbeiten wegen Ateliernotstandes in der Burg Beeskow eingelagert

1994 Künstlerinnenförderprojekt „Goldrausch“
Atelier in den Ruinen des ehemaligen Grenztruppengeländes Groß Glienicke

1995 Stipendium des Kultursenates AG Frauen
zwei Monate für die Ausstellungsvorbereitung „Reservate“
Umzug in das Atelierhaus „Panzerhalle“,
Reise durch Mexiko;

1996 zweimonatiges Stipendium des Kultursenates Berlin
Arbeitsaufenthalt in Umbrien
Stipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin für Filmtanzprojekt „Wandlungen“
Einsicht in die Akten der DDR-Staatssicherheit, (von 1973 bis zur Ausreise 1985 Überwachung durch die Staatssicherheit der DDR)

1998 Stipendium des Landes Schleswig-Holstein im Künstlerhaus Eckernförde

Christine Schlegel fotografiert von Karin Wieckhorst

1999 Kursleiterin Sommerakademie Dresden
Stipendium Atelierhof Werenzhain
Kunstpreis des Förderkreises Neues Kunsthaus Ahrenshoop

2000 Beginn des Umzuges nach Dresden

2000 Stipendium der Stiftung Kulturfonds für das Buch „Eingeschweißte Überwachung“;
Alle eingelagerten Arbeiten werden von Beeskow abtransportiert
und befinden sich nach 14 Jahren wieder in Berlin, dort befanden sie sich bereits vor dem Verlassen der DDR

2001 „cocartoon“ live performance mit Film, Tanz, Percussion, Societaetstheater Dresden

2005 BühnenBild „Jagdgewehr“ Sozietaetstheater, Dresden

2007 Veranstaltung der Akademie der Künste, Dresden – Hellerau,
Film, Gesang und Text
Akademie der Künste Berlin – Transmediale

2015 Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas, gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern
„Kind der weißen Henne“ Kulturamt Dresden